Das französische Start-up-Unternehmen TEMO hat soeben die höchste europäische Auszeichnung in der Schifffahrtsbranche erhalten: den DAME Award 2020 auf der METS Trade in Amsterdam.


Im Rahmen einer aufgrund der sanitären Lage virtuell abgehaltenen Zeremonie wurde TEMO von einer internationalen Jury für seine Innovation , den TEMO·450, ausgezeichnet. Ein tragbarer Elektromotor für kleine Wasserfahrzeuge.

Andre Hoek, der renommierte Yachtdesigner und Jurypräsident, erläutert die Wahl des Komitees: „ Die TEMO·450 ist definitiv neuartig und etwas, das keinem der Jurymitglieder bisher unbekannt war. Umfangreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeit war in sie investiert worden, worauf wir uns bei der diesjährigen Sonderauszeichnung konzentriert haben. Die TEMO ist modern und erinnert gleichzeitig an Langheckmotoren in Asien und an Ruder am Heck kleiner Jollen. Sie ist etwas ganz Besonderes, und wir wünschen dem Unternehmen viel Erfolg mit diesem einzigartigen Produkt.

Das TEMO-Team freut sich riesig über diesen Sieg. Der Wettbewerb unter 47 Innovationen aus aller Welt war hart, und die Auszeichnung wird umso mehr geschätzt. Alexandre Seux, Gründer des Start-ups, erklärt: „ Wir haben 2020 extrem hart gearbeitet, um unser innovatives Produkt erfolgreich zu industrialisieren und auf den Markt zu bringen. Dank französischer Kunden liefen die Verkäufe sofort an, aber die Produktion wurde durch Covid stark beeinträchtigt. Jetzt, da unsere ersten französischen Kunden ihre Geräte erhalten haben, können wir uns dem europäischen Markt zuwenden. Dieser DAME Award ist die höchste europäische Auszeichnung, von der wir träumen konnten, und ein großartiges Sprungbrett für den internationalen Markt. Vielen Dank an alle Jurymitglieder und an das gesamte Team, das in diesem schwierigen Jahr hervorragende Arbeit geleistet hat.“

Der diesjährige Dame Award würdigt die Innovationsfähigkeit trotz Widrigkeiten, und auch dieses Start-up musste einige Rückschläge verkraften. Die Finanzierungsrunde wurde während des Lockdowns abgeschlossen, technische Tests waren im März und April nicht möglich, die Lieferkette wurde unterbrochen, und aufgrund des jungen Produkts gab es viele weitere Überraschungen. Doch bis Ende 2020 wird das Start-up mehr als 300 Einheiten ausgeliefert haben, und die Produktionslinie ist nun bereit für den europäischen Markt.

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